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Vereinsleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1925

Gründung des Vereins durch 10 Burschen aus dem Juradorf

Monatsbeitrag: 10 Reichspfennig – Aufnahmegebühr: 1 Reichsmark. Für 65 Reichsmark kaufte der junge Verein ein neues Kleinkalibergewehr.

Am Ortsausgang Richtung Doos – Riesenburg im Flurbereich „Gewend" errichteten die Mitglieder einen Schießplatz. Da sich aber im Laufe der Zeit die Lage des Platzes als ungünstig erwies, wurde auf dem gemeindeeigenen Gelände am Sandbühl, der sogenannten „Leithe", ein neuer Platz angelegt.

In der Zeit des Dritten Reiches mußte der „Schützenverein" als „Sportverein" registriert werden, die Obrigkeit war gegen die Bezeichnung „Schützenverein".

Das Ende des Vereins schien zunächst gekommen, als man während dieser Zeit das Vereinsgewehr einziehen wollte.

Während des 2. Weltkrieges ab 1939 ruhte das Vereinsleben, es wurden keine Schießen mehr veranstaltet, die meisten Schützen kämpften fern der Heimat an der Front fürs Vaterland. Viele sind nicht mehr zurückgekehrt und haben ihre Heimat nie mehr wiedergesehen.

1952

Wiedergründung des Vereins

Als im Jahre 1952 beim Umbau eines Stalles beim Anwesen Hans Sebald Hs.-Nr. 40 das verrostete Kleinkaliber-Gewehr des Vereins wieder gefunden wurde, flammte der

alte „Schützengeist" und das Interesse am Vereinsleben mit aller Begeisterung wieder auf.

Während der Zeit des Dritten Reiches und des Krieges hatte man das Gewehr, wie so vieles andere auch, verborgen gehalten, denn niemand durfte auch während der Zeit nach dem Krieg im Besitz von Waffen sein. Das Vereinsleben war so nahezu 13 Jahre lang unterbrochen.

13 Männer waren es, die sich nach dem Gewehrfund am 6. September 1952 im Gasthaus Kraus einfanden und beschlossen die Wiedergründung des Schützen- vereins „Alderstein" Engelhardsberg.

Die 13 Wiedergründungsmitglieder waren:

Beyer Hans, Beyer Fritz, Distler Georg, Ganß Konrad, Kraus Hans, Kraus Konrad, Kutzberger Georg, Sebald Konrad, Wolf Georg, Wunder Georg, Wunder Ulrich, Ziegler Konrad, Zöberlein Georg

Georg Kutzberger war bei der Wiedergründung das einzige Gründungsmitglied aus dem Jahre 1925.

Der Vereinsbeitrag betrug 50 Pfennig im Monat, die Aufnahmegebühr 2 DM.

Gleich nach der Gründungsversammlung gingen die Männer daran, den Schießplatz am Sandbühl wieder herzurichten. Die Männer waren mit Eifer und Begeisterung bei der Sache, zweimal wöchentlich wurde an der Schießanlage gearbeitet.

Der Schützenverein trat als einer der ersten Vereine dem Gau Oberfranken des Bayerischen Schützenbundes bei, geschossen wurde mit Kleinkaliber. Die erste KK-Büchse wurde im Dezember 1952 für 177,- DM gekauft. Durch das große Engagement der Mitglieder konnte am 5. Juli 1953 das 1. Schützenfest gefeiert werden, 50 Schützen beteiligten sich daran.

1954

1. Königsschießen des Vereins – Georg Beyer hieß der 1. Schützenkönig;

1955

Entstehung der Schützenkette.

1957

Ab dem Jahre 1957 gab es ein alljährliches Pokalschießen mit Kleinkaliber zwischen den Vereinen aus Wohlmannsgesees, Muggendorf, Streitberg und Engelhardsberg.

Nach einigen Jahren blieb von diesen Vereinen nur noch Muggendorf übrig.

Mit der SG Muggendorf wird auch heute noch dieser lokale Pokalwettbewerb durchgeführt, die Waffenart hat sich geändert, es wird längst mit Luftgewehr geschossen.

Vielleicht waren auch die Ergebnisse bei diesen Schießen nicht so gut, denn der Verein kaufte 1957 sein erstes Luftgewehr, um – wie es so schön in den Auf- zeichnungen heißt – bessere Schießergebnisse zu erzielen und somit auch in den Wintermonaten trainieren zu können.

1958

Eintrag in das Vereinsregister

1961

Fahnenweihe

Untersagung Schießbetrieb mit KK wegen erhebl. Mängel an der Anlage

1962

Schützenkönig erstmals mit Luftgewehr ermittelt.

1965

40-jähriges Vereinsjubiläum

1969

Es konnte der Schießstand an der „Leithe" wieder in Betrieb genommen werden, die Wiedereröffnung wurde gleich mit einem Preisschießen gebührend gefeiert. Der Verein konnte nun wieder KK und Luftgewehr schießen und zählte zu den wenigen Vereinen im Gau mit 2 Schießanlagen.

1970

Teilnahme beim erstmals ausgetragenen Schießen um den Fränkische-Schweiz-Pokal

1971

Baubeginn eines Schießhauses an der „Leithe"

1972

Kauf des ca. 10 000 m2 großen Geländes an der „Leithe". Im gleichen Jahr begannen die Planungen für die Automatisierung der KK-Schießstände. Verlegung Erdkabel für Stromanschluß.

1973-1974

Ausbau der KK-Schießanlage mit 4 automatischen Ständen. Die Baumaßnahmen konnten noch im gleichen Jahr abgeschlossen werden. Abnahme u. Einweihung im Jahr 1974 mit Schützenfest.

1975

50-jährige Vereinsjubiläum mit Ehrenabend, Tanzabend, Festgottesdienst, Festzug u. Jubiläumsschießen

1979

Übernahme der Patenschaft bei der Fahnenweihe der Schützengesellschaft Muggendorf.

1980-1981

Der Bau des Jugend- und Vereinshauses stand nun vor der Tür. Der Schützenverein sollte im Kellergeschoß 8 automatische Luftgewehrstände erhalten. Der Bau wurde von den Ortsvereinen gemeinsam mit viel Eigenleistung durchgeführt, über 8500 freiwillige Stunden abgeleistet.

1981 konnte das Jugend- und Vereinshaus eingeweiht werden, das Einweihungsschießen fand mit 258 beteiligten Schützen statt.

1982

Satzungsänderung - neue Führungsstruktur. Vorstand u. Schützenmeisteramt wurden getrennt.

1988

Anerkennung der Gemeinnützigkeit

Ab 1988 steht bis heute erstmals eine Frau dem Verein vor. Nach Konrad Sebald, Georg Benning, Hermann Fischer und Helmut Beyer wird seit diesem Zeitüpunkt der Verein von Reta Fischer als Vorstand geführt, große Personländerungen gab es selten in der Vereinsgeschichte, verschiedene Ämter werden bzw. wurden teilweise Jahrzehntelang von den gleichen Personen begleitet.

Im gleichen Jahr begannen schon die Planungen für einen Anbau am KK-Schießplatz, der Schießraum war einfach zu klein, durch wartende Schützen kam Unruhe auf, ein Aufenthalts- bzw. Warteraum mußte her.

Nachdem man günstig in den Besitz einer Inneneinrichtung kam, begann man noch gleichen Jahr mit den Baumaßnahmen.

1989

Verlegung eines Erdkabels zur Beleuchtung der Stände am K-Schießplatz, um auch noch nach Einbruch der Dunkelheit schießen zu können.

1991

Behördlicher Stopp der KK-Schießanlage, sie entsprach nicht mehr den sicherheitstechnischen Bestimmungen. Die Arbeiten konnten erst im Jahre 1993 abgeschlossen werden.

1. Sauschießen

1994

Kauf einer elektrischen Zählmaschine

1995

70-jähriges Vereinsjubiläum - Das Jubiläumsschießen mit nur wenig befreundeten Vereinen fand mit Kleinkaliber statt.

Aufstieg 1. Mannschaft in die A-Klasse

1996

Einbau einer Gasheizung im Schützenteil des Vereinshauses

Überarbeitung derVereinssatzung, u.a. wurde die Dauer der Vereinsämter von 2 auf 3 Jahre heraufgesetzt

1998

Baubeginn f. Toilettenanlagen am KK-Schießplatz

Aufstieg 1. Mannschaft in die Gauliga

1999

Aufstieg 2. Mannschaft in die B-Klasse

2000

75-Jahr-Feier mit 3 Festtagen und Jubiläumschießen

Aufstieg 1. Mannschaft in die Gau-Oberliga

Aufstieg 3. Mannschaft in die C-Klasse

Erstmals wurde eine Damenkönigin ermittelt, erste Königin wurde Kerstin Sponsel.

2001

Einführung der neuen Währung EURO (). Eine Beitragsanpassung war unumgänglich.

2002

50jährige Wiedergründung des Vereins, 4 Wiedergründungsmitglieder (Konrad Sebald, Konrad Ziegler, Georg Wolf u. Konrad Ganß) wurden für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. 

Aufstieg der 2. Mannschaft in die A-Klasse.

Ein Mountain-Bike-Biathlon wurde erstmals ausgetragen. 2. Bürgermeister der Gde. Wiesenttal, Gerhard Kraus, gewinnt.

2003

Aufstieg der 3. Mannschaft in die C-Klasse.

2004

Reta Fischer dankt nach 16 Jahren als Vorstand ab, Heinz Benning wird neuer Vorstand.

Aktueller Mitgliederstand:

136 Mitglieder